Dein Baby will nicht einschlafen? Kein Problem, hier sind einige Tipps zum Thema Baby einschlafen

Die ersten Monate nach der Geburt des Kindes sind für Eltern nicht immer ein Zuckerschlecken. Das gilt vor allem hinsichtlich des Schlafes, denn Babys haben einen ganz anderen Rhythmus als Erwachsene.

Babys und Kleinkinder sind es nicht gewöhnt, die ganze Nacht zu schlafen und den ganzen Tag über wach zu bleiben.

Vielmehr schlafen sie nach Wachphasen von zwei bis drei Stunden ein. Je nachdem wie der Tag des Babys war, kann es abends oder nachts zu Problemen beim Einschlafen kommen.

Das geht häufig mit Schreien und Übermüdung der Eltern einher. Wie Du dafür sorgst, dass Dein Baby schnell einschläft, erfährst Du hier.

Wann liegt eine Einschlafstörung bei Deinem Baby vor?

Es macht einen Unterschied, ob ein Baby einmal später einschläft oder ob das Baby ohne offensichtlichen Grund immer Probleme beim Einschlafen hat.

Von einer Einschlafstörung bei Babys spricht man, wenn dieses jedes Mal die aufwändige Unterstützung der Eltern dabei braucht.

Auch wenn Dein Baby in der Regel über 30 Minuten für das Einschlafen benötigt, liegt eine Einschlafstörung vor. Des Weiteren ist bei der Einschätzung des Schlafproblems auch das Wohlergehen der Eltern von Belang.

Nimmst Du die Einschlafprobleme als sehr belastend war und fühlst Du dich dadurch stark beeinträchtigt, wird es höchste Zeit, dass Du die Ursache für die Einschlafstörung des Babys ausfindig machst.

Geheime Tricks, wie Dein Baby besser schlafen kann*

Baby zur richtigen Zeit schlafen lassen

Viele Eltern sehen ihr Baby tagsüber nicht so lange wie sie es sich wünschen, weil sie einer Arbeit oder anderen Verpflichtungen nachkommen müssen. Das führt nicht selten dazu, dass das Kind dafür etwas später schlafen geht.

Wenn Du auch arbeiten musst, hast Du das Kind vielleicht auch länger wach gehalten. Auf den ersten Blick wirkt das sogar sinnvoll, schließlich wird das Kind irgendwann von selbst vor Müdigkeit einschlafen und in der Nacht ist es vielleicht etwas ruhiger.

Leider ist dem nicht so. Babys schlafen, nur weil sie müder sind, nicht schneller ein. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Das Einschlafen fällt den Kleinen schwer, wenn sie sehr müde sind.

Ebenso solltest Du das Kind auch nicht zu früh schlafen legen. Zwischen dem letzten Schläfchen am Tag und der Nachtruhe des Babys sollten mindestens vier Stunden liegen, in denen das Baby wach ist.

Das Baby zur Ruhe bringen

Manche Babys haben Schwierigkeiten damit, zur Ruhe zu kommen, wenn der Tag sehr aufregend war. Trotz großer Müdigkeit stehen viele Babys immer noch unter Strom und konnten die Eindrücke des Tages noch nicht verarbeiten.

Nach einem Ausflug, einem Besuch von mehreren Personen oder nach anderen stressigen Gegebenheiten, solltest Du Zeit einplanen, die Du dem Kind zum Abschalten gibst.

Ein oder zwei Stunden vor dem Schlafen wird das Kind von äußeren Reizen weitgehend abgeschirmt. Du kannst die Ruhe einkehren lassen, wenn Du das Licht etwas dimmst.

Auch der Fernseher sollte leise gestellt oder am besten ausgemacht werden. Das Gleiche gilt für das Radio.

Routine für das Baby schaffen

Es ist ratsam, feste Rituale in den Tag einzubauen, die unter anderem die Schlafzeiten betreffen. Babys schlafen besser ein, wenn sie stets zu den gleichen Uhrzeiten schlafen gehen.

Der Alltag selbst sollte so geregelt sein, dass Ausflüge auf eine bestimmte Tageszeit fallen und dem Baby am Abend ausreichend Zeit zu Entspannen eingeräumt wird.

Jede Tätigkeit minutiös zu planen, ist damit nicht gemeint. Es soll aber ein grober Rahmen geschaffen werden, der Regelmäßigkeiten erkennen lässt. Ein routinierter Tagesablauf vermindert nicht nur Stress, sondern gewöhnt das Kind auch an bestimmte Vorgänge.

Sehr zu empfehlen ist die Einführung eines Rituals in der letzten Stunde vor dem Babyschlaf. Du könntest dem Kind zum Beispiel jede Nacht vor dem Einschlafen etwas vorsingen. Dies sorgt für eine gute Verbindung zwischen Eltern und Kind und fördert darüber hinaus die Kindesentwicklung.

Ein anderes Ritual könnte das tägliche Baden des Kindes am Abend darstellen. Dieses entspannt das Baby zusätzlich und kann zu einem erholsameren Schlaf führen.

Die Nähe zu Eltern

Nicht nur die Schlafzeit sollte dem Kind vertraut sein. Für ein gutes Einschlafen ist auch entscheidend, dass das Baby immer in derselben Umgebung einschläft. Mal in einem eigenen Zimmer, dann im Zimmer der Eltern und dann wieder im Bett der Eltern zu schlafen, wirkt sich höchstwahrscheinlich negativ auf den Schlaf des Babys aus.

In den ersten zehn Monaten ist es am besten, wenn Du das Kind bei Dir oder bei Deinem Partner im Zimmer schlafen lässt. Anfangs wissen Babys nicht, dass die Mutter da ist, auch wenn sie sie nicht sehen können.

Wenn Du außer Sichtweite bist, ist es für das Kind so, als hättest Du es verlassen. Das ruft unweigerlich Angst hervor und lässt das Baby schlaflos. Das Baby nachts in einem Bettgestell neben das Bett der Eltern zu legen, schafft eine vertraute Umgebung.

Anders verhält es sich, wenn Du oder die andere Person im Zimmer rauchen. Unter diesen Umständen solltest Du das Baby lieber nicht im Elternzimmer schlafen lassen, da das das Risiko des plötzlichen Kindstodes sowie die Wahrscheinlich spätere gesundheitliche Probleme zu entwickeln vergrößert.

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Die Schlafumgebung

Ein geeignetes Bett und die richtigen Bedingungen in der näheren Umgebung tragen auch zum gesunden Schlaf des Kindes bei. Wichtig ist, dass Dein Kind ausreichend Luft bekommt.

Dies kannst Du erreichen, indem du das Bett an einen gut belüfteten Ort stellst. Auf keinen Fall sollte an diesem Ort ein Luftzug spürbar sein. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass Decken, Kissen und Kuscheltiere nicht verhindern, dass das Baby ausreichend Luft bekommt.

Außerdem stellen Spielzeuge und Schnuller mit Ketten eine Gefahr für das Baby dar, da sie sich um den Hals legen können. Statt einer Decke genügt ein Schlafsack für das Baby. Schlafsäcke gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, sodass Dein Baby für jede Jahreszeit gut gebettet ist.

Der große Vorteil eines Schlafsacks besteht darin, dass das Baby nicht mit dem Kopf unter die Decke geraten kann. Vielen Babys hilft beim Entspannen. Beim Pucken handelt es sich um das Einwickeln des Babys in ein Tuch.

Arme und Beine sind dann automatisch nicht mehr beweglich, was verhindert, dass willkürliche Bewegungen des Babys dazu führen, dass es wieder aufwacht. Abgesehen davon wirkt das Pucken entspannend auf das Kind, da es an den warmen und engen Mutterleib erinnert.

Licht an oder aus?

Es ist sinnvoll, für die Schlafenszeit das Zimmer komplett zu verdunkeln, denn so kann sich der Körper am besten auf den Schlaf einstimmen. Die Sorge, dass das Baby im Dunkeln Angst haben könnte, ist unberechtigt.

Die Angst vor Dunkelheit kann sich in den ersten Monaten und Jahren nicht entwickeln. Erst wenn das Kind älter wird, können negative Assoziationen mit Dunkelheit auftreten.

Falls ein Mobile über dem Bett hängt, solltest Du dieses entfernen, es s lenkt das Baby zu sehr ab. Kuscheleinheiten helfen dem Kind dabei, einzuschlafen.

Nächtliches Aufwachen des Babys

Babys schlafen insgesamt sehr viel, aber noch keine acht Stunden am Stück wie Erwachsene. Die Nacht durchzuschlafen schaffen die meisten Kinder erst im dritten oder vierten Lebensjahr.

Babys wachen nachts häufiger mal auf, um schließlich schnell wieder einzuschlafen. Schwieriger gestaltet sich das Durchschlafen, wenn Hunger, Durst oder eine volle Windel die Ursachen für das Erwachen sind.

Einige Babys und Kinder haben Schwierigkeiten durch- oder einzuschlafen, wenn sie gerade zahnen oder sich in der Wachstumsphase befinden. Diese Phasen musst Du wohl im Wissen überstehen, dass es besser wird.

Ab dem sechsten Monat hat sich das Baby so weit entwickelt, dass es nachts kein Essen mehr braucht. Wenn das Kind aufwacht, ist es wichtig, es weiter daran zu gewöhnen, dass die Nacht nur zum Schlafen da ist.

Das Licht sollte also nicht unnötig angemacht werden. Außerdem solltest Du zur Schlafenszeit so wenig und leise wie möglich mit dem Kind sprechen.

Einschlafprobleme in den Griff zu kriegen

Die Ursachen für Schlafprobleme bei Babys sind selten organischer Natur. Sollte Dein Kind seit einiger Zeit also nicht gut eingeschlafen sein, musst Du dir zuerst keine Sorgen machen, dass es krank ist.

Das ist schon mal eine gute Nachricht. Durchschlafprobleme sind bei Babys sogar normal, da sie alle zunächst polyphasisch schlafen und den Tag-Nacht-Rhythmus eines Erwachsenen erstmal lernen müssen.

Du musst jedoch aufmerksam werden, wenn Dein Kind nicht einschlafen kann. Zum einen raubt dieses Schlafproblem Dir selbst den Schlaf und zum anderen tut Schlafmangel der Entwicklung des Kindes nicht gut.

Stellt sich keine Besserung des Schlafverhaltens Deines Kindes ein, solltest Du unbedingt einen Arzt aufsuchen, um mögliche Krankheiten des Babys ausschließen zu können.

Endlich wieder Schlaf für Dein Baby und Dich*
Leichter einschlafen
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